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Thannhausen

Bildung / Kultur

Kirchen

Basilika am Weizberg

Pfarramt Weiz
Weizberg 13
8160 Weiz
Tel: 03172 2363-0
Fax: 03172 2363-25
E-Mail: weiz@graz-seckau.at
Home: http://weiz.graz-seckau.at/

Kanzleistunden: Mo. 8.30 - 12.00 Uhr
Di. 8.30 - 12.00 u. 15.00 - 17.00 Uhr
Mi. 8.30 - 12.00 Uhr
Do. 10.00 - 12.00 u. 15.00 - 17.00 Uhr
Fr. 8.30 - 12.00 Uhr

 

Geschichte:
Das erste Gotteshaus auf dem Weizberg soll bereits 1065 errichtet worden sein. Der steirische Architekt Joseph Hueber war mit dem Bau betraut. 1757 feierte man die Grundsteinlegung für die heutige hochbarocke Kirche, die bereits nach nur knapp zwei Jahren Bauzeit mit einer Länge von 53,58 m und einer Breite von 25,80 m bzw. 29 m im Rohbau vollendet war.

Die Kuppel erreicht eine Höhe von 21 m. Mit der Innenausstattung konnte erst 1769 begonnen werden. Den Freskenschmuck schuf der Hofmaler Josef Adam Ritter von Mölck, der für die Deckengemälde die fünf großen Marienfeste des Kirchenjahres wählte. Der Hochaltar, dessen Mittelpunkt die schmerzhafte Muttergottes (Pietà) ist – ein Gnadenbild des frühen 15. Jahrhunderts - ist eine Schöpfung des Bildhauers Veit Königer (1771). Die 1775 vollendete Kanzel und die Seitenaltäre sind Arbeiten Jakob Peyers. Das Steinrelief an der Freitreppe zeigt vermutlich die alte, eintürmige Pfarrkirche sowie einen Teil von Alt-Weiz mit dem Tabor und Schloss Thannhausen.

Anfang Jänner 2018 wurde der Pfarrgemeinde Weiz die Ernennungskunde aus dem Vatikan übermittelt, in welcher bestätigt wird, dass die Pfarrkirche am Weizberg zur Basilika minor ernannt wird.

Fünfte Basilika der Diözese:

Die Pfarrkirche am Weizberg ist damit die fünfte Kirche nach Mariazell (1907), Seckau (1930), Rein (1979) und Mariatrost (1999) im Gebiet der Diözese Graz-Seckau, der dieser Ehrentitel verliehen wird. Als Voraussetzung für diesen Titel muss es sich um ein bedeutendes Kirchengebäude handeln und zudem die personelle und bauliche Ausstattung für eine vorbildliche Feier der erneuerten Liturgie und für häufigen Predigt- und Beichtdienst gewährleistet sein. Insgesamt gibt es in Österreich etwas mehr als 30 Kirchen, die sich „Basilika“ nennen dürfen.

Spiritueller Weg...

Spiritueller Weg - Moderner Pilgerweg in Weiz: Von der Taborkirche am Hauptplatz zur Basilika am Weizberg.

Solidarregion Weiz...

Initiative für eine Globalisierung an der Basis

Weizer Pfingstvision...

Eine intensive Glaubenserfahrung ist der spirituelle Ausgangspunkt des Weizer Weges.

Nationentreff...
Hilfe für Migranten und Migrantinnen

 


St. Thomaskirche am Tabor

Hauptplatz 1
8160 Weiz
Tel: 03172 2820
E-Mail: tabor-weiz@graz-seckau.at 

Kanzleistunden:
Di. 8.30  - 10.30 Uhr 

Geschichte:

Die St. Thomaskirche auf dem Tabor ist das älteste erhaltene Bauwerk, Wahrzeichen und Wappenbild der Stadt. Die im Kern romanische Kirche wurde 1188 dem Heiligen Thomas Becket von Canterbury geweiht.

Angesichts der Türkeneinfälle errichtete man im 16. Jahrhundert rund um die Kirche einen befestigten Tabor mit Toranlage, Rundtürmen, Ringmauer und Graben. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Wehranlage abgetragen und stattdessen ein Wohnhaus erbaut. Im Innenhof des Tabors, an der Südseite der Kirche, finden sich eindrucksvolle Zeugen einer römischen Besiedelung auf Weizer Boden. Die spätantiken Grabsteine stammen aus dem 1. - 2. Jahrhundert.

Das Kircheninnere überrascht mit teils gut erhaltenen romanischen und gotischen Fresken – Episoden aus der Schöpfungsgeschichte, der Passion Christi und der Mariengeschichte. Verlorene Freskenteile wurden 1933 durch den Weizer Künstler Fritz Silberbauer ergänzt, bestehende restauriert.
Der barocke Hochaltar zieht den Blick des Betrachters auf das 1771 von J. A. Ritter von Mölck gemalte Altarbild. Es zeigt die älteste erhaltene Ansicht des Marktes Weiz.


Grubbründlkapelle

Gemeindeamt Thannhausen
8160 Thannhausen 1
Tel: 03172 2015
E-Mail: gde@thannhausen.at

Familie Gibiser
Grub 23
8160 Thannhausen
Tel. 0660/5226845
Öffnungszeiten:
Nur bei vorheriger Anmeldung

 

Geschichte:

Die Grubbründlkapelle liegt als romantische Kapelle inmitten einer Waldlichtung. Die Errichtung dieser Kapelle geht auf eine Marienerscheinung im 17. Jahrhundert zurück. Hier soll einem Schäferjungen die Muttergottes Maria erschienen sein. Zahlreiche Danksagungen in der Kapelle zeugen von wundersamen Heilungen. Die Anfang der achtziger Jahre neu errichtete Kapelle lädt den Besucher ein, mit Gott und der Natur in Einklang zu kommen.