Neuer Flächwidmungsplan 2019

2019-01-03

Liebe Gemeindebürgerin,

lieber Gemeindebürger!

Das Stmk. Raumordnungsgesetz schreibt vor, dass spätestens nach Ablauf von 10 Jahren der Bürgermeister zu prüfen hat, ob eine Überarbeitung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes und des Flächenwidmungsplanes erforderlich ist.

Gründe hiefür sind:

Anpassung an die aktuelle Gesetzeslage (es gab in der Zwischenzeit mehrere Raumordnungs-  gesetznovellen), Baulandwünsche der Bevölkerung, neue Zielsetzungen des Gemeinderates

Sie werden daher ersucht, der Gemeinde bis spätestens 15.03.21019 Ihre Planungsinteressen     bekanntzugeben. Formulare dazu sind im Gemeindeamt erhältlich.

Hinweis:

Bei Vorliegen von geringen oder derzeit nicht genehmigungsfähigen Planungsinteressen wird der Gemeinderat prüfen, ob die Revision des Örtlichen Entwicklungskonzeptes und des Flächenwidmungsplanes – um unwirtschaftliche öffentliche Aufwendungen zu vermeiden – aufgeschoben werden soll.

Auch geplante Photovoltaik- und Solaranlagen (> 100 m²) sowie Biomasseheizwerke bedürfen einer Berücksichtigung im Flächenwidmungsplan.

Für neues Bauland (kleiner als 3.000 m²) muss aufgrund der aktuellen Rechtslage eine privatwirtschaftliche Vereinbarung mit der Gemeinde unterfertigt werden (Veräußerungs- oder Eigen-interesse).

Für unbebaute Grundflächen im Eigentum eines Eigentümers (die größer als 3.000 m²und im Bauland bzw. Aufschließungsgebiet gelegen sind) muss, sofern keine privatwirtschaftliche Vereinbarung mit der Gemeinde abgeschlossen wurde, in Zukunft eine Bebauungsfrist festgelegt     werden.

Wenn diese nach Ablauf von 10 Jahren nicht konsumiert wurde (Rohbau!), ist von der Gemeinde die Investitionsabgabe (dzt. € 1,--/m² und Jahr) einzuheben!

 

Wir ersuchen Sie daher um verlässliche und genaue Beantwortung des Formulars.

 

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